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Bataillon von Barner - Erlebte Geschichte
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B A T A I L L O N V O N B A R N E R
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1776 wurde das Leichte Infanterie-Bataillon von Barner in Braunschweig neu aufgestellt. Es handelte sich dabei um die einzige neu errichtete Einheit des braunschweigischen Korps für den Einsatz in Nordamerika. Die Einheit wurde in Braunschweig komplettiert und Major Ferdinand Albrecht von Barner zum Kommandeur der Einheit ernannt. Das Bataillon bildete den 2. Teil der braunschweigischen Division, die aus den folgenden Einheiten bestand: -Musketier-Regiment "Specht" -Musketier-Regiment "von Rhetz" -Leichtes Bataillon "von Barner". Die Division verließ am 15. März 1776 Braunschweig und marschierte nach Stade, wo die Soldaten am 29. Mai 1776 zum Einsatz in Nordamerika eingeschifft wurden.
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D I E N S T G R A D E
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Major von Barners Combiniertes und Jägerbataillon, Stand März 1776
Kompaniechef: Major Ferdinand von Barner, 43 Jahre alt, 11 Dienstjahre
Capitaen: Georg Ludwig Thomae, 45 Jahre Carl von Geisau, 38 Jahre August Friedrich Dommes Joachim Gottlieb von Gleissenberg, 33 Jahre Maximilian Schottelius (Jägerkompanie)
Fener: 5 Premier Lieutenants 6 Second Lieutenants 6 Fähnrichs
Die Jäger-Companie, korrekte Bezeichnung: Capitäns Georg Thomaes Companie
Capitaen: Georg Thomae, 52 Jahre, 32 Dienstjahre Knecht: Gottfried Rother
Premier Lieutenant: Gottlieb Gladen, 38 Jahre alt, 22 Dienstjahre Knecht: Franz Wagner
Second Lieutenant: Lucas Rhenius, 37 Jahre, 17 Dienstjahre
1. Sergeant: Johann Eggeling, 24 Dienstjahre
Fourier: Wilhelm Meyer, 37 Jahre, 11 Dienstjahre
Capitaen d'Armes: Gottlieb Gundelach, 34 Jahre, 11 Dienstjahre
Corporal: Johan Bentroth, 38 Jahre, 23 Dienstjahre Corporal: Johan Tornow, 40 Jahre, 6 Dienstjahre Corporal: Wilhelm Bebenroth, 41 Jahre, 25 Dienstjahre
Das Leichte Bataillon bestand aus 4 Musketier- und 1 Jägerkompanie. Bei gemeinsamen Einsatz auf dem Schlachtfeld hatten die Musketiere die Aufgabe, die Jäger mit ihren Bajonetten gegen Reiterangriffe zu schützen.
Am 1. Juni 1777 hatte das Bataillon ion Nordamerika eine Stärke von 24 Offizieren, 56 Unteroffizieren, 14 Tambours, 528 Mann und 36 Knechten.
Ein braunschweigisches Regiment bestand aus 5 Musketier und 1 Grenadierkompanie.
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A N K U N F T U N D E R S T E R E I N S A T Z
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Bei ihrer Ankunft fanden die Braunschweiger das Fort Chambly am River Richelieu von den Amerikanern zerstört vor. Das Fort lag an einer der wichtigsten Wasserstraßen Kanadas und sperrte den Zugang vom Lake Champlain zum St.-Lawrence-River in Kanada. Die Jäger-Kompanie war die erste Kompanie, die in die Kämpfe eingriff und sich schon bei der Hauptarmee befand. Der Rest des Bataillons blieb in Point du Fer und auf der Insel Ile aux Noix als Garnison zurück. Die Einheit diente nicht auf den Schiffen, die in die Seeschlacht von Valcour Island verwickelt waren. Der folgende Winter verlief zunächst sehr mild und erhielt von den Einheimischen die Bezeichnung "Winter der Deutschen". Das Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung gestaltete sich sehr gut. Es gab nur wenige Probleme zwischen beiden Gruppen. Fast alle braunschweigischen Offiziere beherrschten die französische Sprache und konnten sich so mit der Zivilbevölkerung verständigen. Die Disziplin war sehr streng, Übergriffe gegen die einheimische Bevölkerung wurden sofort bestraft. Notwendige Lebensmittel mussten von den Einheimischen gekauft werden. Am 1. Juni 1777 hatte das Bataillon eine Stärke von 24 Offizieren, 56 Unteroffizieren, 14 Tambours, 528 Mann und 36 Knechten. Das Bataillon erhielt am 2. Juni den Befehl, nach Fort Chambly zu marschieren, um sich mit der Hauptarmee unter dem englischen General Burgoyne zu vereinigen.
Weitere Einzelheiten über die Ereignisse in unserer Rubrik"Die Ereignisse in Amerika"
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R E E N A C T M E N T - L E B E N D I G E G E S C H I C H T E
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Was wir wollen: Geschichte ist dann spannend und interessant, wenn sie erfassbar und verständlich wird. "Lebendige Geschichte" ist deshalb unser Motto - wir bemühen uns um die Darstellung des Lebens im 18. Jahrhundert - und zwar sowohl des Alltagslebens, insbesondere das eines Soldaten der Zeit, wie auch um das höfische Leben bei passender Gelegenheit - zum Beispiel bei dem alle zwei Jahre in Braunschweig veranstalteten Richmond-Picknick. Hier gibt es für ein paar Stunden einen kleinen Einblick in ein Gartenfest in der herrlichen Landschaft vor dem für Prinzessin Augusta, Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel, erbauten Schloss Richmond. Bei vielen anderen Gelegenheiten kann man uns erleben. Wir sind kein Verein, sondern eine Gruppe, die sich zwanglos zu bestimmten Ereignissen trifft und dort teilnimmt, wo es interessant zu werden verspricht.... Wer sich für diese Zeit interessiert, ist uns jederzeit herzlich willkommen als aktiver Teilnehmer. Weitere Einzelheiten bitte hier nachlesen:
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